Ach wie Gut, dass niemand weiß...

Kunstprojekt

Ach wie gut, dass niemand weiß...

 

Dieser berühmte Satz des Rumpelstilzchens ist aktueller denn je: Woher kommen unsere Kleider? Wer hat sie gemacht? Wieviel Arbeit steckt eigentlich in einem Kleid? Die Arbeit setzt sich kritisch mit der Frage auseinander: Ist Unwissenheit wirklich Glück?

Alle Materialien, die für die Änderungen genutzt wurden, sind wiederverwendet oder naturbelassen.

 

Im Rahmen der Gruppenausstellung "Ein Kleid für alle" wurde ein H&M Kleid als Basis für eigene Ideen genutzt. 

 

Das schwarze Kleid ist mit handgesponnener und mit Walnussschalen gefärbte Schafwolle eingehäkelt, verziert mit Swarovski Beads. Die Wolle kommt vom Bentheimer Landschaf, das von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen als gefährdet eingestuft wurde. 

 

Das Oberteil mit Hose ist eine Visualisierung des Rumpelstilzchens. Das Oberteil besteht aus originalem Bauernleinen aus der Jahrhundertwende des 19. Jahrhunderts, verziert mit klassischer Kreuzstichstickerei und Swarovski Beads. Die Hose besteht aus zusammengehäkelten Bauernsäcken, um 1930.

 

„The Captain“, das Sanduhrenkleid ist aus Cordstoff aus dem Fundus der Komischen Oper Berlin genäht, die Wolle Überbleibsel von gesponsorter Wolle für mein Buch „Fashion Update: Jacken und Pullover häkeln“ sowie Resten aus Privatbesitz.

Ausstellung:

Textilmuseum Helmbrechts 25.9. - 21.11.21

(Gruppenausstellung "Ein Kleid für alle")

Inselgalerie Berlin Friedrichshain 10.12.21 - 22.1.22

(Gruppenausstellung "Ein Kleid für alle")
No Art No Home , Napoleon Komplex 29.7.22